Los Angeles Percussion Quartet
Beyond
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Art des Produkts:Pure Audio Blu-ray
2.0 LPCM Stereo 24bit / 192kHz
5.1 DTS-HD MA 24bit / 192kHz
9.1 Auro-3D 24bit / 96kHz

Dies bezieht sich nur auf die Pure Audio Blu-ray Audiokanäle.

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Beschreibung

In Los Angeles werden mehr Sprachen gesprochen als in jeder anderen Stadt der Welt. Es ist eine Stadt im Wandel. Die meisten Bewohner sind hierher gekommen, um zu seiner kulturellen Identität beizutragen, und haben es schließlich „Heimat“ genannt. Los Angeles ist eine Stadt, in der jede Branche, ob kreativ oder nicht, durch das Streben nach persönlichen kreativen Träumen angetrieben wird. So wird deutlich, wie das Los Angeles Percussion Quartet (LAPQ) eine Gemeinschaft von Komponisten geschaffen hat und sie alle unabhängig von der Herkunftsstadt der einzelnen Komponisten in das Musikschaffen der Gruppe und in Los Angeles selbst eingebunden hat.

Ist es die Sprache, die für jemanden einen bestimmten Ort zu einem Hause macht? Wenn ja, dann erscheinen die Kompositionssprachen von Anna Thorvaldsdottir, Christopher Cerrone, Ellen Reid, Daníel Bjarnasson und Andrew McIntosh so eng miteinander verbunden und komplex wie Los Angeles selbst. Ihre Musik bewegt sich in ähnlicher Weise, wobei die Wiederholung des Glockenspiels, die spektrale Stille und die Abnutzung der Zeit auf Objekten, die so kaum berührt werden, dass sie in wenigen Augenblicken so zerbrechlich wie Papier erscheinen. Diese Komponisten aus zwei völlig unterschiedlichen Kontinenten werden von der LAPQ trotz ihrer unterschiedlichen Herkunft unter einem einzigen Banner zusammengeführt: Freundschaft.

Seit Jahren ist das LAPQ für seine Fähigkeit bekannt, Werke von Komponisten der Westküste zu verteidigen und zu katalogisieren, mit einem besonderen Schwerpunkt auf Los Angeles. Mit Beyond entdecken sie das tiefe Verständnis, das sich aus der Arbeit mit alten Freunden ergibt. Und im Großen und Ganzen signalisiert das Projekt eine Bewegung für die zeitgenössische Musikszene in Los Angeles, eine Szene, die mit globaler Bedeutung aufblüht und von Künstlern überströmt wird, die aktiv versuchen, eine Gemeinschaft zu schaffen.

Beyond ist ein bemerkenswertes Epos, in dem sich Raum und Zeit am und auf, über und hinter dem Horizont erstrecken. Bjarnassons „Qui Tollis“ spannt einen unglaublichen Bogen, er taucht aus dem beschaulichen Raum der ihn umgebenden Werke auf, strotzt vor den Bashes und Tumbles der Basstrommeln und verschwindet dann scheinbar zu früh wieder in einem ruhigen und rhythmischen Stöhnen. Mit „Fear-Release“ entführt uns Reid in eine Welt metallischer Stimmen, als ob wir einem abgeriebenen Kristallstück aus dem Inneren des Edelsteins selbst lauschen würden. Es ist selten, dass ein Musikstück wirklich klanglich zu glänzen scheint, und Reids Stück erreicht diese Brillanz früh und oft. Thorvaldsdottirs „Aura“ ist der Wind, der Sand im Wind und das Windspiel, das vom Holz auf der alten, abgefallenen Veranda herabfällt, alles zur gleichen Zeit. Es spricht eine Vielzahl von Menschen, und wie durch ein Wunder ist alles hörbar. Der Umfang von McIntosh’s „I Hold the Lion’s Paw“ ist der eines zwölfhundertseitigen Romans, in dem jede Seite weniger als ein halbes Dutzend Wörter enthält. Seine Reichweite ist wie ein Netz in der Luft gespannt, da das Quartett mühelos über eine Entfernung hinweg miteinander kommuniziert. In einem Moment sitzen sie still im Raum, in einem anderen Moment rasseln sie endlos wie die Erde; sie kommen dort an, wo wir sind, und setzen einfach musikalische Puzzleteile zusammen. Mit „Memory Palace“ schafft Cerrone Klangräume, die jeweils in einen subtilen Farbton getränkt sind. In den Räumen dieses sich ständig erweiternden Hauses finden wir uns in einer anderen Atmosphäre wieder, die von Pop, Zischen und Klicken erfüllt ist, und wir verweilen mit einem Gitarristen, der sich in der Gitarre selbst befinden könnte.

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2017
Sono Luminus
Ambient, Kammermusik, Klassik, Weitere
+ CD-Audio
N/A
mShuttle: FLAC, MP3