Ice & Thorvaldsdottir
In the Light of Air
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Art des Produkts:Pure Audio Blu-ray
2.0 LPCM Stereo 24bit / 192kHz
5.1 DTS-HD MA 24bit / 192kHz
9.1 Auro-3D 24bit / 96kHz

Dies bezieht sich nur auf die Pure Audio Blu-ray Audiokanäle.

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Beschreibung

In the Light of Air ist eine Tetralogie von Werken der isländischen Komponistin Anna Thorvaldsdottír, die zusammen eine einheitliche Struktur bilden, geschrieben für Violine, Cello, Harfe, Klavier, Schlagzeug und elektronische Instrumente. Die vier Hauptsätze tragen die Titel Leuchtkraft, Gelassenheit, Existenz und Erinnerung und sind durch Übergänge zu einem nahtlosen Fluss durch das gesamte Werk verbunden. Das Werk hat auch einen Prolog und einen Epilog. Das Werk fließt von einem Satz zum nächsten durch eine fließende Textur von Klangmaterialien und Harmonien. Das Musikmaterial ist mit einem Schwerpunkt auf subtile Nuancen und poetische Texturen konstruiert, die im gesamten Werk lyrische Bewegungen bilden. Melodien werden ebenso durch Klänge, Gesten und Nuancen erzeugt wie durch lyrisches Material mit Tonhöhe. Für das Werk entwarf Anna eine Installation aus metallischen Ornamenten, die in einem Solo im Schlagzeugteil von Remembrance verwendet werden. Die Ornamente, auf Isländisch Klakabönd genannt (was übersetzt soviel bedeutet wie „ein Band aus Eis“), wurden von Svana Jósepsdóttir geschaffen. Teile von Remembrance betonen die Melodie eines Liedes, das Annas Mann – Hrafn – im Jahr 2000 geschrieben und ihr gewidmet hat. „In the Light of Air“ wurde 2013/2014 für das International Contemporary Ensemble (ICE) als Teil seines ICElab geschrieben. „Transitions“, das letzte Stück, wurde 2014 für Michael Nicolas geschrieben. Das Thema des Werkes lautet „Mensch & Maschine“ und wird dadurch dargestellt, dass der Cellist in dem Stück beides wird – Mensch & Maschine. Der Mensch gibt Ausdruck und Gefühl an, und die Maschine zeigt maximale technische Genauigkeit, eine etwas strengere Herangehensweise an die Musik. Diese beiden Ansätze gehen im Laufe der Arbeit von einem zum anderen über.

Anna Thorvaldsdottír ist eine Komponistin, die häufig mit großen Klangstrukturen arbeitet, die dazu neigen, das Vorhandensein einer großen Vielfalt an nachhaltigen Klangmaterialien zu offenbaren, was ihren Sinn für das phantasievolle Hören von Landschaften und Natur widerspiegelt. Ihre Musik neigt dazu, eine fließende Klangwelt mit einer rätselhaften lyrischen Atmosphäre darzustellen. Annas Musik wird häufig international aufgeführt und war an mehreren wichtigen Veranstaltungsorten und Musikfestivals zu hören, wie z.B. beim Mostly Mozart Festival des Lincoln Center in NYC, der Composer Portraits Series im Miller Theatre in NYC, den ISCM World Music Days, den Nordic Music Days, dem Ultima Festival, dem Klangspuren Festival, dem Beijing Modern Music Festival, dem Reykjavik Arts Festival, dem Tectonics und dem Kennedy Center in Washington DC. Ihre Werke wurden bei vielen Gelegenheiten nominiert und ausgezeichnet – vor allem erhielt Anna für ihr Werk Dreaming den renommierten Nordic Council Music Prize 2012 und den Kravis Emerging Composer Award des New York Philharmonic.

Das International Contemporary Ensemble (ICE), das von der New York Times als „eine der versiertesten und abenteuerlichsten Gruppen im Bereich der neuen Musik“ bezeichnet wird, widmet sich der Neugestaltung der Art und Weise, wie Musik geschaffen und erlebt wird. Mit einer breit gefächerten Besetzung von 35 führenden Instrumentalisten, die vom Solo bis hin zu großen Ensembles auftreten, fungiert ICE als Interpret, Moderator und Pädagoge, der die Musik unserer Zeit durch die Entwicklung innovativer neuer Werke und neuer Strategien für die Einbeziehung des Publikums vorantreibt. ICE definiert die Konzertmusik neu, da sie im 21. Jahrhundert neue Werke und neue Zuhörer zusammenbringt.

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2015
Sono Luminus
Kammermusik, Klassik
+ CD-Audio
mShuttle: FLAC, MP3